Morgens An diesem Morgen schlief ich bis 9:45 Uhr.
Auf dem Platz waren wir die Einzigen. Wahrscheinlich, weil der
andere Campingplatz näher an der Großglockner Straße liegt und
zentraler in Heiligenblut ist. Der Platz liegt direkt an dem
Fluss Möll. Hier ist auch ein Radweg direkt daneben. Man konnte vom
Campingplatz dort herauf fahren. Der Weg, der jetzt folgte
ging immer an der Möll entlang. |
Der Nationalpark Hohe Tauern ist der größte
Nationalpark in Österreich. Er umfasst weite Teile des
zentralalpinen Hauptkammes der Ostalpen
Österreichs im Bereich der
Hohen Tauern zwischen den Quellen der
Isel,
Möll,
Mur und
Salzach und erstreckt sich über 100 km von Ost nach West sowie
über 40 km von Nord nach Süd. (Quelle Wikipedia) |
Nachmittags Die Bergkuppe nennt sich der
Iselsbergpass. Kaum haben wir ihn überwunden, schon ging es in
einer rasanten Abfahrt direkt nach Lienz. Dort haben wir uns eine
Eis gegönnt. Die Beine haben sich schon wieder erholt - man glaubt
es kaum. Etwas Training hat doch seine Vorteile.
In dem Bergen sind die Preise für Fahrradersatzteile besonders
hoch. 80€ für eine 9-fach Kassette wäre mir auch zu teuer gewesen.
So fuhren wir mit dem leichten Knacken an Rainers Rad einfach
weiter. Es ist übrigens bis zum Ende der Tour heil geblieben... |
Mittags Manchmal wechselten wir die Seite. Der Radweg ist
sehr gut ausgebaut. Dies ist der "Naturschutzpark
Tauern". Es ist eine wunderschöne Landschaft. Es wurde wieder
eine sehr warmer Tag. Mein Tachometer zeigte 40°C in der Sonne an.
Wir erreichen den Ort "Winklern".
Hier wären wir beinahe zu weit gefahren, denn Rainer wollte nach "Lienz",
um dort sein Rad zu reparieren. Leider mussten wir eine Bergkuppe
überwinden, um dort hin zu kommen. Bis jetzt waren wir nur bergab
gefahren - die reinste Erholung, nach dem Großglockner! |
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Abends Das Camping in Oberdrauburg gefiel uns gut.
Hier sind Sitzgelegenheiten mit Tisch, um Essen zubereiten zu
können. Der Empfang war herzlich. Der Campingwart ist auch gleichzeitig Bademeister
von anliegenden Schwimmbad. Er begrüßte uns bei der Ankunft mit
Händedrücken - nette Geste, in Anbetracht, dass wir total
verschwitzt waren.
Nach dem Spagettiessen - was denn sonst - haben wir uns noch mit
dem Platznachbarn unterhalten. Aber, wie immer, waren wir dann schon
etwas müde und gingen zeitig ins Bett. |