Morgens Vom Euro-Campingplatz bei "Kössen" führte der Weg über "Reit im Winkl", was
schon in Deutschland liegt. Die Kirche
in Reit im Winkl habe ich kurz besichtigt. Währendessen hatte Rainer nach dem
Weg gefragt. Es waren drei Mountainbikefahrer, die sich
äußerst hilfsbereit zeigten. Wir wollten nach "Ruhpolding". Die Bundesstraße
schien uns nicht sehr reizvoll, da hier
auch viel Verkehr rollte. Die Drei zeigten uns einen Kiesweg, den wir garantiert
nicht gefunden hätten. Zwei fuhren vor weg,
denn sie waren deutlich schneller als wir - eben kein Gepäck. So fuhren wir
einige Kilometer zusammen. Es ging bergauf und bergab.
Rainer war bald nicht mehr hinter uns zu sehen. So, wie ich Rainer kannte
benötigte er nur etwas mehr Zeit, um nach zu kommen. Wenn wir
abgebogen wären, hätte ich sicherlich auf ihn gewartet. Es ging die
ganze Zeit immer geradeaus durch den Wald. Der Weg war eine einziges
Auf- und Ab. Deshalb hatte Rainer wahrscheinlich Schwierigkeiten mit
den Steigungen. |
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Nachmittags Der angestrebte Campingplatz, an diesem Tag, befindet sich am
Abtsdorfer See -
Ortsteil Oberheining.
Der Weg führte über Waging am Waginger See entlang, an
Petting vorbei, über
Schönram
(bekannte Brauerei) und Kufling nach Loebendorf.
Am Tor des Campingplatzes gibt es eine Klingel.
Der Platzwart meldet sich über Lautsprecher. Er beschrieb uns kurz, wo wir uns
hinstellen könnten.Im Grunde genommen war es völlig egal und ihm wahrscheinlich auch, wie wir
nachher feststellten.
Den Schlüssel für den Duschraum bekamen wir von ihm in der Gastwirtschaft. |
Mittags Der ältere MTB-Fahrer erzählte
mir, dass sie hier eine Sportwoche machten.
Dies ist eine freiwillige Aktion der Bundeswehr. Als wir uns an der Bundesstraße
trennten, gaben uns die Drei noch einen wichtigen Tipp. Der folgende
Weg führte uns zurück in den Wald und immer geradeaus. Links folgten
drei Seen hintereinander. Der Zweite davon hatte einen Zugang unter
der Straße hindurch. Dies war nur eien Wirtschaftsweg mit Pforte. Um
den See herum befanden sich schon ein paar Badegäste. Es waren nur
sehr Wenige und der See war nicht gerade klein. Anscheinend ein
Geheimtipp. Das Wasser hier ist glasklar. Direkt am Ufer schwammen
Forellen. Man hätte sie mit der Hand fangen können, aber nur wenn
man schnell genug ist. Das Wasser war angenehm erfrischend. Diese
Pause hatten wir uns verdient. Nach dem Baden wurde Kaffe gekocht
und Brotzeit gemacht - herrlich, so soll Urlaub sein. |
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Abends Dieser See hatte nämlich auch einen Badezugang, der sich unterhalb der
Wirtschaft befand.
Rainer hat am nächsten Morgen dort gebadet. Er meinte nur, das dieser völlig
zugewuchert sei.
Man müsste aufpassen, dass die Schlingpflanzen einen nicht unter Wasser ziehen.
Wir haben auch niemanden Anderen baden sehen.
Die Duschen dort sind auch etwas gewöhnungsbedürftig, weil diese nur zwei waren,
und auch nicht abgetrennt.
Praktisch ein großer Raum mit Waschbecken und Dusche - dafür Warmwasser, so viel
man möchte.
Für uns ist das völlig ausreichend. Wir sind schon glücklich über
Sitzgelegenheiten und diese waren reichlich vorhanden.
Diese waren vor einem Wohnwagen der anscheinend zum Platz gehörte. Hier standen
8 bequeme Stühle und ein großer Tisch auf eine Holzterrasse.
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