Morgens Der Campingplatz "Neu Ganda" bei "Prättigau" befindet sich
zwischen dem Fluss und der Schnellstraße. Daher ist der Weg, als
Radfahrer nicht ganz einfach. Als wir wegfuhren sind wir eine kleine
Nebenstraße parallel zur Schnellstraße gefahren.
Vormittags
Hier ist die Gegen flach und nur recht von
unserer Fahrtroute sind noch Berge zu sehen. Diese sind auch nicht
besonders hoch - nicht Schnee bedeckt.
Mittags
Bei "Sargans" und "Mels" verlassen wir den Rhein,
der uns zwei Tage begleitet hat. Er hat hier schon eine
beachtliche Breite erreicht. Nicht besonders tief, aber reißend.
Nach meinem Tacho konnte ich die Fließgeschwindigkeit ungefähr
einschätzen. Ca. 12km/h ist das Wasser schnell! Das reißt einem
garantiert die Füße weg. Der Strom hat eine fast weiße Farbe, so
aufgewühlt ist das Wasser.
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Abends Richtung "Zürichsee" über "Ziegelbrücke" wurde es
weiniger spannend. Flaches Land - immer mehr Bebauung - Industrie.
Laut unserer Karte müsst auf der Nordseite der Zürichsees einen
Campingplatz geben. Leider war das ein Fehler, wie sich nach heraus
stellte. Erst mal müssten wir in Rapperswil an den Bahngleisen eine
Zwangspause einlegen. Rainers Fahrrad hatte einen Platten -
natürlich das Hinterrad. Alles abpacken - Werkzeug und
Ersatzschlauch suchen - Rad ausbauen - Schlauch wechseln - zusammen
bauen - aufpumpen - aufpacken - weiter. Aus eine Anhöhe fragten wir zwei Frauen mit Hund, ob sie hier
wüssten wo man campen kann. Sie erzählten uns, dass wir am See einen
finden müssten. Wir fanden einen Campingplatz, der aber nicht für
Tagesgäste eingerichtet ist. Hier sind nur Dauercamper - dicht an
dicht. Den Campingplatz, die die Frauen meinten gibt es schon seit
10 Jahren nicht mehr. Wir fuhren weiter ins Ungewisse. |
Nachmittags Über "Flums" erreichen wir "Walenstadt". Dies
sollte ursprünglich ein Übernachtungsziel sein. Der Campingplatz
liegt direkt an der Ostspitze des "Walensees". Nur linksseitig ist
möglich an diesen See entlang zu fahren. Auf der rechten Seite geht
es steil mehrere hundert Meter den Fels hoch. Die Bahnstrecke ist
immer in unserer Nähe. Hier finden wir, zu
unserer Überraschung keine Badestellen. Auch Schiffsverkehr gibt
hier anscheinend kaum oder gar nicht. Nur zwei Taucher können wir
beobachten. Das Wasser ist nur leicht grünlich. Man kann ein paar
Meter ins Wasser sehen.
Es gibt hier sogar Fahrradtunnels! Ein perfekt ausgebauter Radweg
führt direkt am gesamten Walensee entlang. Ein Autobahn für Velos!
Wir hatten mehrere Tunnels zu durchfahren, wovon einer ca. einen
halben Kilometer lang war. Teilweise gingen diese unter dem
Straßentunnel hindurch, so dass wir auf der anderen Straßenseite
wieder herauskamen. Natürlich hatten diese auch Beleuchtung. Einer
schönsten Wege dieser Tour. |
Im Zentrum
von "Stäfa" hielten wir, um nochmals zu fragen. Bevor wir fragen
konnten sprachen uns zwei Männer an. "Sucht ihr einen Schlafplatz?"
Erst wollte ich antworten - "Sehen wir so aus" - ja, wir sahen so
aus... Es gibt hier drei Möglichkeiten zu übernachten - im Wald, auf
der Wiese am Wald oder hinter der Badeanstalt. Wir entschieden uns
für das Letztere. (Glück muss man haben, denn einen Schlafplatz zu
finden, dort wo man sich nicht auskennt. ist schwierig zu finden
vielen Dank noch mal an die beiden Boulspieler) Leider war es noch nicht ganz dunkel. Auf diesem Freizeitrasen
spielten Jungendliche Fußball. Blöd, wenn wir mitten darauf unser
Zelt aufstellen würden. Also erst mal Essen machen. Die Spagetti
konnten auf der Glut vom Grill prima kochen. Nach dieser Malzeit
haben wir das Zelt in die hinterste Ecke gestellt.
Fazit: Am Zürichsee gibt es nur einen einzigen Campingplatz ,für
Tagesgäste, auf der Südseite bei "Thun". Dort waren wir schon auf
der Hin Tour. |