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Dolomitentour Tag 6 - San Cristoforo ist von Niederländern besetzt
So 17.08. |
2014 |
Akt. Höhe |
m |
Fahrstrecke |
85km |
Tageshöhe |
615m |
Max. Höhe |
437m |
5:01 Fahrzeit |
16,91 Durchs. Geschw. |
Morgens Morgens am Kalderer See (Er ist der größte natürliche Badesee des an Seen allerdings armen Südtirols und der wärmste Alpensee überhaupt. Er ist ca. 1,8 km lang und 0,9 km breit. Seine Tiefe misst 4 m und er liegt 216 m über der Meereshöhe. Das Zentrum von Kaltern ist ca. 4 km entfernt.) habe ich mich von Hannes und Christine getrennt und bin Richtung Verona gefahren.
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Nachmittags Sicherheit, auf dem richtigen Weg zu sein, gab mir eine Hotelmitarbeiter den ich nach dem Weg fragte.Im Hotel füllte man mir den Wasservorrat auf. Nun waren alle Voraussetzungen erfüllt heute noch den Campingplatz in San Cristoforo zu erreichen. Nach ein paar weiteren Höhenmetern erreichte ich Pergine. Diese Stadt hatte ich in schlechter Erinnerung. Auf der Tour 2008 mit Rainer haben wir Nachts im Regen versucht den Weg zu finden. An der schlechten Ausschilderung hat sich seitdem nicht geändert. Mit dem Navi war es diesmal keine Herausforderung. Zu meiner Verwunderung gibt es jetzt in Pergine (Industriegebiet) einen SPAR-Markt, der sogar Sonntags geöffnet hatte. Der Markt ist klimatisiert - das war zuerst ganz angenehm, aber nach 10 Minuten wurde, auf Grund meiner knappen Radbekleidung, kalt. Schnell Joghurt, Bier und Tomaten eingekauft. Der Campingplatz war schnell gefunden.
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Mittags
Der Etch-Radweg
ist gut ausgebaut, aber etwas langweilig. An Trient bin
ich erst vorbeigefahren, dann aber doch umgekehrt und mit Rolf und
Bernhard im Zentrum Eis essen gegangen. Dort entschieden wir uns der
Claudia Augusta zu folgen und Richtung Pergine zu
fahren. Die Beiden haben jedoch nach dem ersten Fehlversuch, trotz
der Wegbeschreibung von Estebauers Bikeline-Buch,
aufgeben den Weg aus der Stadt zu finden. Leider geht es relativ
steil bergauf in Richtung Osten. Nun kam zum ersten Mal mein
Navigations-Equipment zum Einsatz. Leider hatte ich zuerst den
Automodus gewählt, was mich auf einer Autobahnauffahrt brachte.
Schnell vor dem Tunnel umgedreht und den Fußgängermodus von Google-Maps gewählt. Der
Fahrradmodus war hier nicht verfügbar.
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Abends Unter niederländischer Flagge war dieser besetzt worden. Nur ein deutsches Auto mit Zelt fand ich. In der Nähe ließ ich mich nieder. Auf dem Weg zur Dusche begrüßte ich den Bayern, der mit seinem selbstgebauten Segelboot unterwegs war. Gleich waren wir uns einig, dass wir zusammen Abend essen wollten. Sein Boot nennt sich Proa. (ist ein Segelschiffstyp aus dem südpazifischen Raum. Proa oder Auslegerkanu hat zwei Rümpfe, von denen der eine größer als der andere ist. Proas sind Segelboote und fahren typischerweise ein Krebsscherensegel). Sein Name ist Reto. Wir unterhielten uns den Abend hauptsächlich über sein Boot und das Segeln. Vom Segeln verstehe ich auch etwas, aber mit einem Proa auf dem Mittelmeer zu fahren, würde ich mir nicht zutrauen. Die Technik musste erst beherrscht werden. Der Ausleger zeigt zur Wind abgewandten Seite. Da muss man schon überlegen, wie man das Boot wendet. |
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